Verfasser: Ralf Hartmann - Donnerstag, 07.01.2010
Er soll mal laut, mal leise sein, aber immer wohl klingen. Auf langen Autobahnfahrten stört er, zum sportlichen Fahren gehört er dazu.
Und bei
Elektrofahrzeugen fehlt er ganz. Das kann zu gefährlichen Situation mit Fußgängern und Radfahrern führen. Mit der neuen Technik von Eberspächer kann man
künftig nicht nur Elektro-, Diesel und Benzinfahrzeuge akustisch aufwerten, sondern auch leiser machen (Active Silence).
Lärm gegen Lärm
Geräusche sind Schallwellen. Beim Auto entstehen sie vorne am Motor und werden durch die Rohre des Abgassystems bis zum Auspuff geleitet. Das
Active-Sound-System arbeitet mit Antischall Dieses physikalische Prinzip wurde schon vor mehr als 70 Jahren entdeckt. Es besagt, dass sich ein Geräusch
ausschalten lässt, wenn es mit einem exakt gegenphasigen Geräusch überlagert wird. Im Eberspächer-System übernehmen Lautsprecher diese Aufgabe: Von den
unerwünschten Schallwellen wird über die Lautsprecher ein negatives Spiegelbild erzeugt.
Sobald sich diese gegenläufigen Wellen überlagern, heben sie
sich theoretisch vollständig auf. Praktisch lassen sich mit Hilfe der Antischall-Technik die Geräusche Schall Antischall ausgelöschter Schall Funktionsprinzip
des „Anti-Schalls“ stark vermindern und bei Bedarf auch der Sound aktiv gestalten. Wichtige Voraussetzung hierfür ist eine elektronische Steuerung.
Diese ist mit dem Hauptsteuergerät des Fahrzeugs verbunden und greift Daten ab, wie die Gaspedalstellung, die Motordrehzahl und einige weitere fahrdynamische
Werte. Die Auslöschung der Lärmschallwellen ist dabei nur der erste Schritt. Man kann auch nur Teile des Motorsounds ausblenden, andere Segmente verstärken und
mit erwünschten Untertönen ausstaffieren.
So wird das perfekte Timing und die richtige Stärke des Antischalls gemanagt und der gewünschte Auspuffklang
erzeugt. Dazu wird vom Auspuffgeräusch des Fahrzeugs via Mikrofon eine Sounddatei erstellt, die dann in einer Analyse rechnerisch dargestellt werden kann. Wie
bei einer Musikaufnahme behandelt man in einem Tonstudio nun die so genannten akustischen Fingerabdrücke des Autos, bis der gewünschte Klang entsteht. Dabei
gehen die Möglichkeiten weit über das Erlebnis des Klangbildes eines sportlichen Auspuffsounds hinaus. Denn es geht nicht nur sportlicher, es geht auch leiser
oder sanfter oder luxuriöser. Aus einem Vierzylinder lässt sich akustisch ein Sechs- oder Achtzylinder machen, aus einem Diesel ein kräftiger Benziner. Bei
Verbrennungsmotoren ermöglicht das System auch eine ordentliche Schalldämpfung um bis zu 20 Dezibel – was zu wesentlich geringeren Abgasgeräuschen und damit zu
deutlich weniger Lärmbelästigung führt. Klang, wo keiner ist Er soll mal laut, mal leise sein, aber immer wohl klingen.
Auf langen Autobahnfahrten stört er,
zum sportlichen Fahren gehört er dazu. Und bei Elektrofahrzeugen fehlt er ganz. Das kann zu gefährlichen Situation mit Fußgängern und Radfahrern führen.
Mit
der neuen Technik von Eberspächer kann man künftig nicht nur Elektro-, Diesel und Benzinfahrzeuge akustisch aufwerten, sondern auch leiser machen (Active
Silence).
Geräusche sind Schallwellen. Beim Auto entstehen sie vorne am Motor und werden durch die Rohre des Abgassystems bis zum Auspuff geleitet. Das
Active-Sound-System arbeitet mit Antischall. Dieses physikalische Prinzip wurde schon vor mehr als 70 Jahren entdeckt. Es besagt, dass sich ein Geräusch
ausschalten lässt, wenn es mit einem exakt gegenphasigen Geräusch überlagert wird.
Im Eberspächer System übernehmen Lautsprecher diese Aufgabe: Von den
unerwünschten Schallwellen wird über die Lautsprecher ein negatives Spiegelbild erzeugt. Sobald sich diese gegenläufigen Wellen überlagern, heben sie sich
theoretisch vollständig auf.
Praktisch lassen sich mit Hilfe der Antischall-Technik die Geräusche Schall Antischall ausgelöschter Schall
Funktionsprinzip des „Anti-Schalls“ stark vermindern und bei Bedarf auch der Sound aktiv gestalten. Wichtige Voraussetzung hierfür ist eine elektronische
Steuerung. Diese ist mit dem Hauptsteuergerät des Fahrzeugs verbunden und greift Daten ab, wie die Gaspedalstellung, die Motordrehzahl und einige weitere
fahrdynamische Werte. Die Auslöschung der Lärmschallwellen ist dabei nur der erste Schritt. Man kann auch nur Teile des Motorsounds ausblenden, andere Segmente
verstärken und mit erwünschten Untertönen ausstaffieren.
So wird das perfekte Timing und die richtige Stärke des Antischalls gemanagt und der gewünschte
Auspuffklang erzeugt. Dazu wird vom Auspuffgeräusch des Fahrzeugs via Mikrofon eine Sounddatei erstellt, die dann in einer Analyse rechnerisch dargestellt
werden kann. Wie bei einer Musikaufnahme behandelt man in einem Tonstudio nun die so genannten akustischen Fingerabdrücke des Autos, bis der gewünschte Klang
entsteht. Dabei gehen die Möglichkeiten weit über das Erlebnis des Klangbildes eines sportlichen Auspuffsounds hinaus. Denn es geht nicht nur sportlicher, es
geht auch leiser oder sanfter oder luxuriöser.
Aus einem Vierzylinder lässt sich akustisch ein Sechs- oder Achtzylinder machen, aus einem Diesel ein
kräftiger Benziner. Bei Verbrennungsmotorenermöglicht das System auch eine ordentliche Schalldämpfung um bis zu 20 Dezibel – was zu wesentlich geringeren
Abgasgeräuschen und damit zu deutlich weniger Lärmbelästigung führt.
Klang, wo keiner ist
Elektroautos sind noch eine Seltenheit
auf Deutschlands Straßen. Aber wenn man eines sieht fällt auf, dass das sehr leise Laufgeräusch leicht überhört werden kann. Dieses Sicherheitsrisiko hat
Eberspächer erkannt und „Safety Sound“ entwickelt, das auf die Erfahrungen mit Active Sound und Active Silence zurückgreift. Im Elektroauto Rinspeed iChange
demonstriert Eberspächer dieses System, das auch Elektroautos einen Motorklang verpasst. Dieser kommt aus Lautsprechern, die unter dem Kofferraum verbaut sind.
Bei einem normalen Auto entweicht dort das Abgas – inklusive des dazugehörigen Sounds.